Gesundheit

Smart Health: Chancen für beste medizinische Versorgung

Drei Menschen sitzen an einem Tisch. Zwei Herren zeigen einer interessierten Ärztin etwas auf einem Tablet.

Digitale Lösungen im Gesundheitswesen haben einen nachgewiesenen positiven Effekt auf den Gesundheitszustand der Menschen. Nebenbei sparen sie Zeit und Kosten. Sowohl für Einrichtungen, medizinisches Personal und Verwaltungen als auch für Bürger*innen. Kommunen sind die Treiber beim Ausbau der digitalen Gesundheitsversorgung. Höchste Zeit, die Chancen zu nutzen, die eHealth bietet.

Analoge Kommunikation im Gesundheitswesen

Ein Großteil der Ärzt*innen kommuniziert überwiegend analog. Das zeigen die Erhebungen von Healthcare Information and Management System Society (HIMSS) und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) für 2019: Nur 44 Prozent der Gesundheitseinrichtungen nutzen smarte Tools wie elektronische Gesundheitsakten zum Austausch von Gesundheitsdaten. Das digitale Angebot der ambulanten Praxen ist noch ausbaufähig. Nur 15 Prozent bieten eine Online-Terminvereinbarung oder -Rezeptbestellung, 59 Prozent hatten gar keine digitalen Services im Angebot. Viele Ärzt*innen und Apotheker*innen stehen digitalen Lösungen im Gesundheitswesen skeptisch gegenüber: 43 Prozent befürchten eine Verschlechterung der Beziehung zu ihren Patient*innen.

Dennoch, seit Beginn der Corona-Pandemie hat sich etwas getan: Im Frühjahr 2020 boten bereits 52 Prozent aller niedergelassenen Ärzte Videosprechstunden an. Und: Bürger*innen sind  eHealth-Anwendungen gegenüber deutlich aufgeschlossener.


Was wünschen sich die Bürger*innen?

65 %

der Patient*innen möchten auf die eigenen Gesundheitsdaten zugreifen können

57 %

der Patient*innen möchten einen elektronischen Gesundheitspass nutzen

59 %

der Patient*innen sind offen für die Nutzung von Apps auf Rezept

75 %

der Smartphone-Besitzer*innen nutzen bereits Health-Apps

44 %

würden die Zweitmeinung einer künstlichen Intelligenz (KI) einholen

65 %

der Patient*innen werden durch digitale Angebote aufgeklärter und informierter


Bürger*innen sind offen für eHealth

Bürger*innen stehen elektronischen Lösungen im Gesundheitswesen offener gegenüber. Jeder Dritte hat schon einmal einen Arzttermin online gebucht und zwei von drei Deutschen begrüßen die Einführung von elektronischer Patientenakte und eRezept. Die steigende Akzeptanz spiegelt sich auch in den Downloadzahlen von Gesundheits-Apps wider: Anfang 2020 verdoppelten sie sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf zwei Millionen.

Der positive Effekt von eHealth-Anwendungen lässt sich nicht von der Hand weisen. Neben Kosten- und Zeitersparnis steht der verbesserte Gesundheitsstatus an erster Stelle. Entscheidend aber ist immer auch die  Datensicherheit: Patient*innen erwarten, dass ihre Daten in Deutschland gespeichert werden. Und sie wollen über ihre sensiblen Daten bestimmen.

Die Grafik zeigt eine Pracis der Gegenwart. Viele Menschen sitzen in den Warteräumen und Papierberge türmen sich.

Zeit für Veränderung

Mehr Bedarf bei steigenden Kosten

Volle Wartezimmer, lange Wartezeiten. Zudem muss eine immer älter werdende Bevölkerung angemessen versorgt werden. Personalmangel, demografischer Wandel und steigende Kosten spitzen die angespannte Situation in der Gesundheitsversorgung zu. Neue Lösungen müssen her. Zum Beispiel smarte technologische Innovationen im Gesundheitssektor. So könnten mehr Menschen besser versorgt werden und die Kosten dabei sogar sinken. Doch eHealth-Anwendungen und deren Einsatz sind noch ausbaufähig. Denn noch befürchten viele eine Verschlechterung der Beziehung zwischen Ärzt*in und Patient*innen.

Die Grafik illustriert ein Patientengespräch der Zukunft. Auf einem großen Bildschirm führt die Ärztin ein Patientengespräch und hat alle medizinischen Daten digital im Überblick.

Smarte Innovationen
für mehr Gesundheit

Mehr Zeit für Patient*innen

Die Videosprechstunde hat ihre Vorteile: Niemand muss mit einem Schnupfen in eine Praxis kommen. Niemand muss lange warten. Und niemand muss lange Wege auf sich nehmen – auch nicht in ländlichen Regionen. Mehr noch. Eine neue Dimension der medizinischen Versorgung ist durch smarte Innovationen möglich. Gehhilfen schlagen bei einem Sturz Alarm, Blutwerte werden direkt an behandelnde Ärzt*innen übermittelt, Therapien werden umfassender und interdisziplinärer. Das medizinische Personal hat mehr Zeit für Patient*innen. E-Health-Anwendungen entlasten das Personal enorm. Und geben wichtige Ressourcen frei für ein intensiveres Arzt-Patienten-Verhältnis.

Gesundheit der Zukunft – in der Kommune der Zukunft

Die Kommune entwickelt sich zu einem Ort, der Gesundheit und Wohlbefinden aktiv fördert und beeinflusst. Sie ist längst nicht mehr nur ein Ort, an dem es Gesundheitseinrichtungen gibt. Gesundheit wird zu einer gemeinsamen Aufgabe: Vor allem Städte und Kommunen werden Partnerschaften aus Staat, Industrie, Gesellschaft und Wissenschaft befördern.

Davon profitieren die Bürger*innen. Ihre Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt eines Gesundheitssystems, das ganzheitlich auf Patient*innen blickt, gut vernetzt ist und interdisziplinär die optimale Versorgung gewährleistet. Denn Ärzt*innen, Berater*innen, Physiotherapeut*innen und andere nutzen nicht nur den schnellen Datenaustausch, sondern künstliche Intelligenz für routinemäßige Aufgaben oder Analysen. So bleibt mehr Zeit für die Patient*innen. Dabei steht die Sicherheit der sensiblen Patientendaten im Vordergrund.

Die gut ausgebaute digitale Infrastruktur ermöglicht eine dezentrale Gesundheitsversorgung – sie findet immer mehr zu Hause statt. Therapien erhalten so eine ganz neue Kontinuität. Und Bürger*innen die bestmögliche Versorgung. So gesund lebt es sich in der Kommune der Zukunft.

Die Kommune der Zukunft fördert aktiv die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Bürger*innen. Mit der optimalen Mixtur aus Vernetzung, digitalen Services und höchstem Datenschutz. Gemeinsam entwickeln wir das Rezept.

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Mann tippt konzentriert auf das Bedienfeld einer Druckmaschine.

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Die Einladung zur Impfung gegen das Coronavirus (Sars-CoV-2) musste schnell viele ältere Menschen erreichen. Per Post. Doch wie erreicht man hunderttausende Menschen kurzfristig und lückenlos? Mit vernetzten Fachverfahren, einem leistungsstarken Druckzentrum und viel Sorgfalt.

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