Mobilität

Smart unterwegs: Neue Konzepte für eine mobile Zukunft

Zwei moderne Senioren auf Elektro-Rollern. Sie lachen und schauen interessiert auf ihre digitalen Endgeräte.

Mobilität verändert sich. Nicht nur, weil sie es notwendigerweise muss. Die Ansprüche und Wünsche der Bürger*innen an die Möglichkeiten zur Fortbewegung haben sich verändert. Die Abkehr von CO2-intensiver, umweltschädlicher Mobilität ist ein wichtiger Baustein für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft. Kommunen beginnen bereits heute, neue Lösungen zu entwickeln und sind damit Vorreiter bei der Entwicklung zukunftsfähiger, vernetzter Mobilitätskonzepte.

Auf der Suche nach neuen Wegen

Wer außerhalb der Ballungsräume und Großstädte lebt, ist häufig auf das Auto angewiesen. An öffentlichen Mobilitätsangeboten im ländlichen Raum fehlt es vielerorts. Das ist vor allem für ältere Menschen, die nicht mehr selbst fahren können oder möchten, problematisch. Aber auch für junge Menschen ohne eigenes Fahrzeug sind fehlenden Alternativen ein deutlicher Nachteil. Und nicht zuletzt sind vielfältige Mobilitätsangebote auch für Unternehmen und Fachkräfte ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung für oder gegen einen Standort.

Erste Ansätze für neue Konzepte entstehen bereits. Vom einfach verfügbaren Elektroauto, über autonom fahrende öffentliche Verkehrsmittel, die nach Bedarf und nicht nach Fahrplan fahren: Viele dieser neuen Ideen werden bereits entwickelt. Doch wir stehen erst am Beginn des Weges.

Die Wünsche und Bedürfnisse der Bürger*innen bei der Weiterentwicklung der Mobilität zu berücksichtigen, ist Aufgabe der Kommunen. Durch bedarfsgerechte und zeitgemäße Mobilitätsangebote bieten Kommunen nicht nur ihren Einwohner*innen eine gute Infrastruktur. Sie sichern sich auch Standortvorteile und steigern ihre Attraktivität bei Unternehmen, Fachkräften und potenziellen Einwohner*innen aller Altersgruppen. Mobilitätskonzepte, die viele verschiedene Bedürfnisse abdecken und dabei leicht zugänglich sind – davon profitieren alle.


Was wünschen sich die Bürger*innen?

Auch wenn das dezentrale Arbeiten im Home-Office oder Co-Working-Spaces für viele bereits zum Alltag gehört und Bürger*innen sich immer bewusster mit ihrer Mobilität auseinandersetzen, bleibt das Auto ein wichtiges Verkehrsmittel. Jedoch wünschen sich vor allem junge Menschen, dass es sich gleichberechtigt in ein breites Angebot verschiedener Mobilitätsformen einreiht. Bus, Bahn, Auto, E-Scooter und Fahrrad sollen möglichst fließend ineinandergreifen und sich gegenseitig ergänzen. Gerade die noch junge Generation Z nutzt heute schon alle verfügbaren Mobilitätsformen und schöpft deren Potenziale aus.

Laut Mobility Zeitgeist Studie 2020 der Zukunftsinstitut GmbH sieht diese Generation vor allem bei den Mobilitätsangeboten im ländlichen Raum (54 %) und beim Pendeln zwischen Umland und Städten (46 %) Verbesserungsbedarf. Und was wünschen sie sich für die Zukunft? Vor allem datengetriebene Systeme, die das Leben einfacher und sicherer machen. Smarte Lösungen, die dank Echtzeitdaten den Verkehrsfluss lenken, bei der Parkplatzsuche helfen oder den schnellsten Weg mithilfe unterschiedlichen Mobilitätsformen vorschlagen, sind gefragt.

63 %

wünschen sich nahtloses Ineinandergreifen und Vernetzung verschiedener Fortbewegungsoptionen

42 %

befürworten eine automatische Parkplatzsuche

41 %

unterstützen die Übermittlung von technischen Fahrzeugdaten, um das Auto sicherer zu machen

36 %

wollen Systeme, die Vorschläge zur optimalen Mobilität machen

70 %

stimmen überein, dass preisgünstige Mobilitätsangebote gebraucht werden

43 %

wünschen sich Flatrate-Tarife für die Nutzung von Ladestationen

Quelle: Mobility Zeitgeist Studie 2020, Zukunftsinstitut GmbH

Illustration der heutigen Mobilität: Viele Autos sind auf der Straße und viele Menschen warten an Bushaltestellen.

Zeit für Veränderung

Mobilität ist stressig – und oft Glückssache

Dass unsere Mobilität oft ineffizient ist, spüren nicht nur genervte Autofahrer*innen. Staus, lange Parkplatzsuche, volle Busse und Bahnen sind für viele Menschen Stressfaktoren – und das auch für die Umwelt. Die Auslastung ist ungleichmäßig verteilt. Während es zu bestimmten Zeiten kein Fortkommen gibt, fahren zu anderen Zeitpunkten fast leere Busse durch die Straßen. Viele setzen auf das eigene Fahrzeug – und müssen es auch. Denn der ÖPNV bietet vor allem in ländlichen Gebieten keine bessere Alternative.

Illustration der Mobilität der Zukunft: Der Verkehr ist entzerrt. Die Menschen sind mit Fahrrädern, E-Scootern, E-Autos und Car-Sharing-Angeboten unterwegs.

Smarte Mobilität leben

Effizient, digital und analog vernetzt

Mobilität war noch nie so vielfältig: Für jede Strecke, für jeden Geschmack und Bedarf ist das Richtige dabei. Es sind viele neue Konzepte der Mobilität entstanden und diese passen vor allem zu den Gegebenheiten der jeweiligen Kommune. Allen gemeinsam ist aber, dass sie neue Technologien nutzen, um verschiedene Mobilitätsformen sinnvoll zu verknüpfen und so Kapazitäten optimal auszulasten. Dank innovativer Lösungen und smarter, vernetzter Sensoren sind die Ressourcen optimal genutzt. So finden alle immer den besten und schnellsten Weg.

Der Schlüssel zur smarten Mobilität: Internet of Things

Wie ist es möglich, in Echtzeit den passenden freien Parkplatz zu finden? Die beste Route unter Berücksichtigung aktueller Baustellen oder Hindernisse zu finden? Oder den Verkehr umzuleiten, bevor ein kilometerlanger Stau entsteht? Dazu braucht es große Mengen an Informationen, die in Echtzeit verfügbar sind. Routenplaner oder ganze Mobilitätskonzepte, die verschiedene Formen der Fortbewegung miteinander vernetzen, basieren auf Echtzeitdaten. Diese wichtigen Daten stehen dank dem Internet der Dinge, auch Internet of Things (IoT), zur Verfügung.

IoT verbindet physische Objekte mit der virtuellen Welt. Intelligente Geräte sind dabei über das Internet miteinander verbunden. Diese sammeln Informationen in ihrer Umgebung, analysieren und verknüpfen sie miteinander. So registriert beispielsweise ein Sensor, dass ein Parkplatz frei ist und sendet diese Information an eine zentrale Datenplattform. Die Informationen stehen den Nutzer*innen von Mobilitäts-Apps sofort zur Verfügung. Eine ganze Reihe von Sensoren kann so das Verkehrsaufkommen in einer Kommune messen und auswerten. Auf dieser Basis lässt sich der Verkehrsfluss steuern, Staus vermeiden oder die Parkplatzsuche erleichtern. Mithilfe von IoT sorgen Kommunen für eine optimale Auslastung der Verkehrsnetze und Transportmittel.


Datennutzung und Gemeinwohl

Daten sind die Basis für vernetzte, smarte Anwendungen. Ob beispielsweise im Bereich der Mobilität, der Gesundheit oder der Bildung. Kommunen erheben und verwalten dazu die Daten der Bürger*innen. Deshalb hat der verantwortungsvolle Umgang mit persönlichen und Metadaten der Nutzer*innen oberste Priorität. Kommunen können sich dabei nicht auf die Angebote globaler Tech-Unternehmen verlassen. Denn diese sind nicht vollständig mit deutschen sowie europäischen Datenschutzverordnungen vereinbar und ohne Abhängigkeit von den Herstellern nicht zu haben. Stattdessen müssen Kommunen die Daten sicher, selbstbestimmt und souverän erheben, verarbeiten und verwalten. Kommunen brauchen dazu verlässliche IT-Infrastrukturen und unabhängig entwickelte Anwendungen.

Nur so gewährleisten sie Datensicherheit und bleiben digital souverän. Und nur so stellen sie sicher, dass die Daten zum Wohl der Bürger*innen eingesetzt werden. Mit den in Deutschland sowie Europa entwickelten und gehosteten Anwendungen und Strukturen von dataport.kommunal bleiben Kommunen unabhängig als auch digital souverän. Denn die Daten bleiben dort, wo sie hingehören: bei den Kommunen. Sie gehören ihnen und niemandem sonst. Für eine unabhängige, passgenaue und gemeinwohlorientierte Digitalisierung.

Kommunen gehen voran und beschreiten neue Wege der Mobilität. Bürgernah, bedarfsgerecht und sicher. Mit passgenauen Konzepten und digital souveräner Datennutzung. Gehen wir diesen Weg gemeinsam.

Unsere Lösungen
für mobile Kommunen

Entdecken Sie unsere passgenauen Lösungen für Ihre Mobilität der Zukunft. Von der Fachanwendung bis zum Online-Dienst und dem IT-Betrieb.

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